- Klavierpädagogik (Musikhochschule Wien)
- Psychologische Astrologie nach Hermann Meyer
- Astrodrama bei Friedel Roggenbuck
- Klangmassage nach Peter Hess
- Reiki I und II
- Kreativtrainerin
- Kunsttherapeutin i.A
Langjährige therapeutische und spirituelle Selbsterfahrung
In meiner Kindheit spielte der alte Nussbaum in unserem Garten eine wichtige Rolle für mich. Mit seinen breiten und kräftigen Ästen lud er mich ein, auf ihm zu verweilen. Hier fand ich Ruhe und Geborgenheit, konnte mich zurückziehen und Kraft tanken.
Gleichzeitig stellte er einen weisen Lehrer für mich dar. Ich erlebte den ständigen Wechsel der Jahreszeiten mit,
spürte seine Standfestigkeit und Stabilität und nahm ihn auch als liebende Wesenheit dar, der ich meine Sorgen anvertrauen konnte.
Er war einfach da – immer gegenwärtig – und bereicherte mein Leben und das vieler anderer.
Bis heute sind Bäume für mich eine wichtige Kraftquelle und gleichzeitig ein bedeutendes Symbol – für unsere Entwicklung,
unser Wachstum, unsere Ausrichtung, aber auch dafür, wo und wie wir im Leben stehen.
Ein Baum ist Mittler zwischen Himmel und Erde.
Seine Krone wächst dem Licht entgegen, nimmt Lichtenergie auf, mit den Wurzeln ist er fest in der Erde verankert. Die Wurzeln geben ihm Halt und ziehen gleichzeitig Nährstoffe ins Innere.
Sind die Wurzeln stark und gesund, hat auch die Krone die Kraft zu wachsen und sich auszudehnen.
Unser „innerer Baum“ entspricht vielleicht nicht ganz dem Bild des „idealen Baums“.
Wäre dies der Fall, wären wir vermutlich gar nicht hier. Unsere Aufgabe hier auf Erden ist es doch, zu wachsen, zu lernen, uns selbst zu heilen – das heißt, ganz zu werden.
Ein wesentlicher Schritt auf dem Weg der Selbstheilung ist der, dass wir lernen, uns anzunehmen, so wie wir sind.
Vielleicht wären wir gern eine stolze Pappel, sind aber als Apfelbaum geboren, laufen ein Leben lang einem Ideal hinterher und vor uns selbst davon.
Vielleicht stehen wir im Schatten eines großen, mächtigen Baumes und können uns nicht richtig entfalten, vielleicht sind unsere Wurzeln schwach und der Stamm krumm.
Zu diesem gegenwärtigen Zustand „Ja“ zu sagen ist ein wichtiger Aspekt unseres Selbstheilungsprozesses – und eine Voraussetzung für weiteres Wachstum.
Meinen Ansatz in der Begleitung anderer Menschen
verstehe ich als ressourcen- und zielorientiert.
Anhand des Symbols des Baumes bedeutet dies folgendes:
Wenn wir daran arbeiten, unsere Wurzeln zu stärken – sie zu nähren (unsere Bedürfnisse wahrzunehmen und für uns selbst gut zu sorgen – für Körper, Seele und Geist) und sie zu reinigen (Altes loszulassen, Schatten ans Licht zu bringen,...) mobilisieren wir die Kräfte, die notwendig sind, um unseren Stamm zu stabilisieren und die Krone zur Entfaltung zu bringen.
Ich freue mich darüber, Menschen in diesem Sinne ein Stück ihres Weges begleiten zu dürfen!