Sternentanz

Ulrike Mederitsch-Shahien

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Ulrike Mederitsch-Shahien


Geb. 1962
Löwin, Aszendent Zwilling, Steinbock-Mond
Mutter von 2 Kindern

- Klavierpädagogik (Musikhochschule Wien)
- Psychologische Astrologie nach Hermann Meyer
- Astrodrama bei Friedel Roggenbuck
- Klangmassage nach Peter Hess
- Reiki I und II
- Kreativtrainerin
- Kunsttherapeutin i.A

Langjährige therapeutische und spirituelle Selbsterfahrung

Der Nussbaum

In meiner Kindheit spielte der alte Nussbaum in unserem Garten eine wichtige Rolle für mich. Mit seinen breiten und kräftigen Ästen lud er mich ein, auf ihm zu verweilen. Hier fand ich Ruhe und Geborgenheit, konnte mich zurückziehen und Kraft tanken.

Gleichzeitig stellte er einen weisen Lehrer für mich dar. Ich erlebte den ständigen Wechsel der Jahreszeiten mit, spürte seine Standfestigkeit und Stabilität und nahm ihn auch als liebende Wesenheit dar, der ich meine Sorgen anvertrauen konnte.

Er war einfach da – immer gegenwärtig – und bereicherte mein Leben und das vieler anderer. Bis heute sind Bäume für mich eine wichtige Kraftquelle und gleichzeitig ein bedeutendes Symbol – für unsere Entwicklung,
unser Wachstum, unsere Ausrichtung, aber auch dafür, wo und wie wir im Leben stehen.

Der Baum als Symbol

Ein Baum ist Mittler zwischen Himmel und Erde.
Seine Krone wächst dem Licht entgegen, nimmt Lichtenergie auf, mit den Wurzeln ist er fest in der Erde verankert. Die Wurzeln geben ihm Halt und ziehen gleichzeitig Nährstoffe ins Innere. Sind die Wurzeln stark und gesund, hat auch die Krone die Kraft zu wachsen und sich auszudehnen.

Unser „innerer Baum“ entspricht vielleicht nicht ganz dem Bild des „idealen Baums“. Wäre dies der Fall, wären wir vermutlich gar nicht hier. Unsere Aufgabe hier auf Erden ist es doch, zu wachsen, zu lernen, uns selbst zu heilen – das heißt, ganz zu werden.

Selbstannahme – Selbstheilung – Ganzwerdung

Ein wesentlicher Schritt auf dem Weg der Selbstheilung ist der, dass wir lernen, uns anzunehmen, so wie wir sind.
Vielleicht wären wir gern eine stolze Pappel, sind aber als Apfelbaum geboren, laufen ein Leben lang einem Ideal hinterher und vor uns selbst davon.
Vielleicht stehen wir im Schatten eines großen, mächtigen Baumes und können uns nicht richtig entfalten, vielleicht sind unsere Wurzeln schwach und der Stamm krumm.
Zu diesem gegenwärtigen Zustand „Ja“ zu sagen ist ein wichtiger Aspekt unseres Selbstheilungsprozesses – und eine Voraussetzung für weiteres Wachstum.

Sei aufrecht wie die Bäume,
lebe dein Leben so stark wie die Berge,
sein sanft wie der Frühlingswind,
bewahre die Wärme der Sonne im Herzen,
und der große Geist wird immer mit dir sein.
(Sun Bear)

Begleitung im Selbstheilungsprozess

Meinen Ansatz in der Begleitung anderer Menschen
verstehe ich als ressourcen- und zielorientiert. Anhand des Symbols des Baumes bedeutet dies folgendes:
Wenn wir daran arbeiten, unsere Wurzeln zu stärken – sie zu nähren (unsere Bedürfnisse wahrzunehmen und für uns selbst gut zu sorgen – für Körper, Seele und Geist) und sie zu reinigen (Altes loszulassen, Schatten ans Licht zu bringen,...) mobilisieren wir die Kräfte, die notwendig sind, um unseren Stamm zu stabilisieren und die Krone zur Entfaltung zu bringen.

Mit der Ausrichtung auf unsere Ziele, Visionen und unsere Selbstentfaltung ziehen wir den Saft aus den Wurzeln über den Stamm in unsere Krone, sodass sich unser „innerer Baum“ zu seiner wahren Schönheit und Größe hin entwickeln kann.
Er hält jeden Sturm stand, ruht in sich und stellt der Welt das zur Verfügung, was schon im Keim angelegt war. Fest verwurzelt in der Erde entfaltet er seine Krone hin zum Licht.

Ich freue mich darüber, Menschen in diesem Sinne ein Stück ihres Weges begleiten zu dürfen!